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Bilanz: Nach einem Jahr geocaching…

Donnerstag, 25.09.2008 12:48 Uhr geschrieben von  

Etwas mehr als ein Jahr ist es jetzt her, dass ich [EntropyCoM] mit dem Geocaching angefangen habe, erst habe ich nur Erzählungen von Arbeitskollegen aufmerksam und interessiert gelauscht, aber irgendwann wollte ich dann selber mal auf die Jagd gehen. Eine GPS-Hardware wollte ich erst nicht kaufen, scheute ich doch noch den hohen Anschaffungswiderstand.
Nach dem ich dann in die Benutzung der offiziellen Webseite eingewiesen war und mir einen eigenen Account angelegt hatte, wollte ich mit meinem Auto-Navi losziehen. Das konnte zwar nur die reine Dezimal-Darstellung der Koordinaten, aber ich dachte mir, mit etwas Köpfchen, kann man das dann schon irgendwie hinbekommen. 😉
Also erst mal die Heimatkoordinaten bestimmt und dann gesucht, was an Cache-Listings in der Nähe existiert. Und siehe da ein Cache in 980 m Entfernung. Obacht, da brauchte ich aufgrund von Ortskenntnis gar kein GPS. Trotzdem das Auto-Navi wie eine Bibel vor mir her getragen… man, was müssen die Leute gedacht haben… =)
Den Cache hatte ich dann recht zügig gefunden, weil der „Spoiler“ und die Hints gut und eindeutig waren. Jetzt, wo ich diesen gefunden hatte, hatte ich Blut geleckt. Jetzt sollten andere Cache dran kommen. Gesagt getan und da kam dann die Ernüchterung. Mit diesem popeligen Navi ohne Richtungspfeil und ohne alles… nee, das geht gar nicht. Die nächsten Cache waren fast unmöglich zu finden. Im Nachhinein betrachtet fehlte einfach die Erfahrung und auch eine minimal bessere technische Unterstützung. Besagter Arbeitskollege hat mir dann auch vorübergehend (nochmals vielen Dank an dieser Stelle) ein Garmin GPSmap 12 geliehen und mich damit noch weiter angefixt. Damit habe ich dann unter anderem Cologne’s First und Pohl’s Kapellchen gemacht, trotz des Alters des Gerätes hat das super funktioniert und irre Spass gemacht.
Vom Geocaching an sich hatte ich aber auch schon mal gehört und das Logo kannte ich aus einem anderen Hobby heraus schon, bevor mich der Kollege dazu gebracht hat, selber zu cachen.

Da ich aber auch noch sehr technologisch verliebt bin, musste dann doch so ein Teufelsgerät her. Und knapp einen Monat nach Anmeldung meines GC-Accounts, war ich stolzer Besitzer eines Garmin GPSmap 60CSx. Dies hatte ich beim Arbeitskollegen gesehen und natürlich für gut befunden. Allerdings hatte ich auch noch den City-Navigator 9 NT, die Garmin Topo Deutschland, Auto- und Fahrradhalter und eine Speicherkarte gekauft. Aua, das war dann ganz schön teuer [damals -> 06.10.2007]. Am Tag des Erhalts habe ich vor lauter Freude und Testdrang direkt 4 Cache gemacht. =)

Mit dem 60CSx bin ich dann stets losgezogen und ich bin [trotz des Kaufs eines Colorado 300] immer noch sehr glücklich damit und greife gerne wieder darauf zurück. Oftmals werde ich mit beiden Geräten gesichtet. Das Colorado gefällt mir wegen der drauf-lad-baren Cachebeschreibungen und dem selten funktionierenden WhereIGo! dagegen ist das 60CSx ist von der Haptik einfach besser und schneller. [Ich hoffe die Magellan und „sonstewas“ Besitzer sehen es mir nach, dies soll keine Werbung für Garmin sein.]

In dem Jahr habe ich jetzt knapp 436 Cache gehoben und 8 gelegt. Leider musste ich schon einen meiner Cache archivieren. Ich denke das Problem in der Stadt ist es, ein muggelfreies oder muggelsicheres Versteck zu finden. Ferner habe ich mich zum GEOcoin Addict entwickelt und sammle leidenschaftlich gerne.

Wie ich zum Geocoin kam… tja, eigentlich ist auch daran besagter Arbeitskollege „Schuld“. Er zeigte mir mehr unbedarft einen dieser kleinen Coins und als wir einen LP Cache gemeinsam angingen, fanden wir in der Dose auch noch einen GeoCoin aus dem deutschen GeoCoinShop. Dort habe ich mich dann umgesehen und angefangen zu bestellen. Damit war alles passiert…

Aber das bereue ich nicht, ich bin total begeisterter Coin Sammler und dem Kollegen sehr dankbar, dass er mir dieses Hobby – das Cachen und das Coin Sammeln – nahegebracht hat. Mittlerweile habe ich über 700 aktiviert Coins in meiner Sammlung und einige wenige sind auch auf reisen. Davon ist auch schon einer verschwunden. Aber das passiert eben.

Die Frage was mehr Spass macht: Legen oder Suchen?
Tja, das ist so eine Sache. Eigentlich ist das Legen sehr reizvoll und interessant. Aber die Enttäuschung, wenn der Cache gemuggelt wurde, ist weit größer als beim DNF. Für mich hält es sich die Waage, Ideen für neue Cache habe ich schon, nur die passenden Orte finde ich sehr selten spontan. Deshalb habe ich noch 3 unveröffentlichte Cache auf Halde.

Zu den Caches die ich gefunden habe möchte ich noch sagen, ich finde im Nachhinein alle gelungen, jeder steht eben für sich. Und trotz macher Kritikpunkte – auch der, die ich geäußert habe – sind alle wertvoll und haben eine Daseinsberechtigung; jedem Owner soll hiermit nochmal gedankt sein.

Gruß
EntropyCoM

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Kategorie: Allgemein

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7 Kommentare

  1. Der besagte Arbeitskollege hat nicht nur Dich mit diesem Virus infiziert 😉

  2. Der Kollege ist an allem Schuld, auch bei mir 🙂 Nur das es bei mir etwas länger gedauert hat, bei Gelegenheit schreib ich mal meine „Geschichte“ auf.

  3. Ein sehr schön beschriebener Artikel. Ich entdecke mich hier wieder. Ich bin auch seit einem Jahr leidenschaftlicher Cacher.

    Viel Spaß weiterhin!

  4. Sehr schöner Beitrag, und nicht nur weil ich Drin vorkomme :-). Mit den Coins war mir gar nicht mehr bewusst. Aber die „Rache“ folgte auf dem Fusse wie man so sagt. EntropyCoM fing an die Coins zu sammeln und bestellte netterweise den ein oder anderen zusätzlich mit. Und so konnte auch meine kleine Sammlung weiter wachsen. (OH da fällt mir noch was ein)

    Gruß „Der Arbeitskollege“

  5. @Smeagle, wieviele Coins hast Du eigentlich jetzt (sind alle aktiv?)?

  6. Hallo,

    rechtherzlichen Dank für das Feedback @all! =)

    ECM

  1. […] mich damals (vor etwas mehr als einem Jahr) mein Arbeitskollege Smeagle zum Geocachen brachte, erklärte er mir, was mir total plausibel […]

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