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Coinrennen 2009 gestartet

Donnerstag, 12.02.2009 12:18 Uhr geschrieben von  

Am Sonntag, den 08.02.09 ist unser Coinrennen 2009 mit 13 Teilnehmern gestartet. Nach den Erfahrungen aus dem letzten Jahr haben wir die Regeln etwas verändert:

• 1 Punkt pro 500 Kilometer
• 10 Punkte pro besuchtem Cache
• einmalig 50 Punkte pro besuchtem eigenen Cache
• einmalig 10 Punkte pro Cachetyp (Tradi, Multi, Mystery…)
• einmalig 100 Punkte pro besuchtem Land (ausgenommen dem Startland)
• 1 Sonderpunkt für einen Logeintrag mit Bild
• Renndauer bis zum 08.02.2010

Um allen 13 Coins die gleiche Chance einzuräumen und alle aus dem gleichen Cache starten zu lassen, haben wir einen neuen Cache “TB Hotel Rheinland” (GC1M6FM) ausgelegt. Und die ersten 5 Tage haben gezeigt, das dies eine gute Entscheidung war, denn es sind nur noch wenige Rheinland-Racer im Startcache. Zwei Coins haben sogar schon ein paar Kilometer gemacht, Cachehopping.
Den aktuelle Stand des Rennens kann auf einer dafür eingerichteten Coinrennen Seite abgerufen werden, den Link hat der aufmerksame Blogleser aber sicher schon vor ein paar Tagen entdeckt, siehe oben.
Der Sieger, mit den meisten Punkt bekommt den Rheinlandcacher Wanderpokal verliehen.

Thema: Allgemein, GeoCoins | 3 Kommentare

Bug #6743 (Update)

Mittwoch, 04.02.2009 11:20 Uhr geschrieben von  

Heute morgen wurde ich auf meine fehlerhafte Found-Übersicht aufmerksam gemacht. In dieser Übersicht verfüge ich im Moment nur über 12 Founds und diese alle in Tschechische Republik. Ich hatte leider bisher noch nicht die Möglichkeit dort zu cachen.

Geocaching.com Found Übersicht

Die Übersicht findet man über den mein Profil -> Geocaches -> List of Geocaches found (All Cache Finds). Im grünen Forum, habe ich darauf hin einen Beitrag geschrieben und keine 3 Stunden später hat der Reviewer Eigengott den Bug an Groundspeak gemeldet. Leute mit dem gleichen Problem, sollen bitte eine Mail an bugs@geocaching.com mit der Angabe des Bug # 6743 und dem Link zum eigenen Profil schicken.

Danke an Eigengott für den schnellen und unkomplizierten Support. Meine Founds sind aber zum Glück alle noch da und ich kann sie auch alle noch sehen, meine Found it – Logs sind auch alle noch da.

GC Statistik

Es ist ja zum Glück nix großes. Schlimmer wärs, wenn meine Logs weg wären.

Update 06.02.09: Seit heute Morgen funktioniert die Anzeige wieder. :)

Thema: Allgemein, Technik | Ein Kommentar

Ich bin nicht mehr solo

Donnerstag, 15.01.2009 08:03 Uhr geschrieben von  

Genau eine Woche ist es her, das ich mein eTrex H zur Post gebracht und zu Garmin Deutschland geschickt habe. Eine Woche habe ich nichts von Garmin gehört, keine eMail, keinen Anruf, kein Brief und auch kein Päckchen. Aber gestern Abend war es so weit, ich hatte Post von Garmin.
Ein neues eTrex H lag samt Umfragezettel im Karton von Garmin. Gestern gleich alles getestet und wie nicht anders zu erwarten es funktioniert. Heute übertrage ich noch die Waypoints mit GSAK aufs GPS und dann kann ich wieder cachen. :)

Schneller und unkomplizierter Service von Garmin, kann ich nichts anderes sagen. Einziger kleiner Kritikpunkt, den ich auch auf der Umfragepostkarte notiert habe, man ist leider nie über seinen RMA-Status informiert, weder per eMail noch gibt es auf Garmin.de eine Möglichkeit, den Status abzufragen. Hoffentlich hält der Gummi jetzt.

Thema: Technik | 6 Kommentare

Ich bin solo

Donnerstag, 08.01.2009 09:17 Uhr geschrieben von  

Ja, ich bin wieder solo, ich habe im Moment kein GPS. :(

Ich habe gestern morgen mein eTrex H zu Garmin Deutschland geschickt. Die schwarze Gummierung um das Gerät herum löst sich so langsam ab und die Bedienung der Knöpfe ist so nur noch schwer möglich. Hoffentlich dauert der Postweg nicht allzu lange und ich habe das eTrex bald wieder.

Ich hatte mir das Gerät Ende 2007 bei Navifuture.de gekauft. Am Dienstag Abend habe ich dann bei Navifuture angefragt, ob es sich bei meinem Problem um ein Garantiefall handelt und nach kurzer Zeit hatte ich auch schon ein Antwort. Ich möge das Gerät doch bitte einschicken, sie würden es dann an Garmin schicken. Dies könne ich aber auch selber tun um die Postlaufzeit zu verringern. NF hat mir dann auch gleich die Telefonnummer vom Garmin Support gegeben, super Service. Bei Garmin habe ich am Mittwoch Morgen angerufen, RMA Nummer bekommen, Paket fertig gemacht und ab zur Post damit.

Nun heisst es warten. Schade finde ich, das man auf der Garmin.de Seite nicht den Status seiner RMA Nummer abfragen kann.

Mit viel Glück habe ich mein GPS bereits am Montag wieder. Ich werde berichten.

Garmin eTrex H yellow

Thema: Technik | 10 Kommentare

Travel Slug verloren

Dienstag, 25.11.2008 15:54 Uhr geschrieben von  

Traurig aber wahr, eben erreichte mich folgende Mail:

… Die Dose wurde leer aufgefunden. Es tut mir leid das er seine Mission nicht erfüllen konnte…

Meine Coin Jan’s Travel Slug Geocoin ist verschwunden. Die Schnecke war schon bei den Dosenfischern und befand sich auf dem Weg zu anderen Bloggern, die übers Geocaching berichten. Der Owner dessen Cache leider gemuggelt wurde, war bereits vor Ort und musste den Verlust bestätigen. Es ist zum Glück erst meine erste Coin die verloren geht. Ich hoffe das es bei dem einen Verlust bleibt und die anderen Coins weiter im Umlauf bleiben.

Thema: GeoCoins | 6 Kommentare

Flashmob in Bonn

Montag, 10.11.2008 13:06 Uhr geschrieben von  

Am Samstag, den 08.11.08 fand in Bonn einer von über 150 Flashmobs weltweit statt. Ein Flashmob ist eine Ansammlung von Menschen, die sich urplötzlich irgendwo trifft, für eine kurze Zeit etwas tut und nach kurzer Zeit (15 Minuten) löst sich das ganze genauso urplötzlich wieder auf. In Bonn trafen sich die Flashmobber am von Beethoven Denkmal auf dem Münsterplatz. Es waren über 150 Menschen gekommen, neben Bonn fand nur noch in Osnabrück ein FM Event in Deutschland statt.

Ich fand die Aktion ziemlich cool und war sehr überrascht, das so viele Geocacher daran teilgenommen haben. Es war ein witziges Bild als pünktlich 19:00 Uhr alle zum Denkmal liefen. Für den nächsten FM hätte ich schon eine Idee, wie man die Organistiton noch einen Tick verbessert/ändert. Aber fürs erste Mal fand ich es gut organisiert, da glaube ich jeder überrascht war über die Anzahl der Teilnehmer.

Der Bonner General Anzeiger berichtet auch über den Flash Mob.

WWFM IV: Bonn joins the world

Thema: Allgemein, Veranstaltungen | Ein Kommentar

Serie gerissen

Freitag, 31.10.2008 10:56 Uhr geschrieben von  

Ich hatte mir vor mehr als 2 Wochen mal meine Statistik Auswertung von GSAK angesehen. Dabei ist mir aufgefallen, das ich im April eine Strähne von sechs aufeinanderfolgende Tage mit Funden hatte. Diese wollte ich umgehend ändern. Ich schaute mir an, was ich so in den nächsten Tagen schnell mal loggen kann. Die ersten Tage waren noch einfach, die 6 Tage-Serie hatte ich recht zügig egalisiert, aber mit zunehmender Dauer wurde es immer schwieriger. Probleme bestanden in der mangelnden Zeit und der Tatsache das es jetzt Abends zeitig finster ist und sich so viele (lange) Multis nicht mehr bewältigen lassen. Und ich nicht unbedingt weit fahren wollte.

Am vergangenen Mittwoch ist meine Serie dann gerissen. 14 Tage lange hatte ich es geschafft jeden Tag mindestens einen Cache zu loggen. In der Zeit habe ich 19 Caches gefunden, Tradis, Multis, Mysterys und einen WheriGo. Der entfernteste Cache war 9 Kilometer weg, ansonsten habe ich meine 5 Kilometer-Homezone aufgeräumt. Aber immer noch liegen in meinem 5km Radius 20 ungeloggte Caches, dem stehen aber bereits 108 gefundene Dosen gegenüber.

Die Serie hätte nicht reissen müssen, denn es wäre ein leichtes gewesen nach Wesslingen oder Meckenheim zu fahren und dort Tradis einzusammeln. Aber ich wollte zum einen meine Radius bereinigen und nicht allzuweite Strecken mit dem Auto zurücklegen. Mal sehen, wann ich den nächsten Versuch unternehme diese Serie zu brechen.

Wie viele Tage umfasst die längste Serie?

Thema: GEOcaches | 8 Kommentare

5 Fragen – Geocacher Blinky Bill gefragt

Mittwoch, 29.10.2008 08:19 Uhr geschrieben von  

Der Name Blinky Bill ist sicherlich kein ganz unbekannter in der deutschen Geocaching Szene und ich freue mich das sie zu diesem Kurzinterview bereit waren. Die Blinky Bills haben in den letzten 7 Jahren mehr als 6.000 Founds verbucht und sind damit unter den TOP 10 Cachern in Deutschland zu finden. Auch wenn Near Düsseldorf schon fast nicht mehr zu unserem eigentlichen Blogger/Caching-Gebiet dazu gehört wünsche ich viel Spaß beim Lesen.

Wann und wie seid Ihr zum Geocaching gekommen?
Anfang 2001 hatten wir uns ein Garmin 12CX zugelegt, um auf unseren Reisen interessante Streckenverläufe (Wanderungen, Motorradtouren, Offroadtouren etc.) dokumentieren zu können – zu diesem Zeitpunkt hatte das noch rein gar nichts mit Geocaching zu tun. In der darauf folgenden Zeit suchten wir dann hin und wieder im Internet nach GPS-relevanten Quellen und stießen so zufällig auch auf gc.com. Zunächst war dies nur eine willkommene Gelegenheit, den Umgang mit dem GPS ein wenig zu üben :-). Dabei sind wir dann auf den Geschmack gekommen und haben Geocaching als zusätzliche Freizeitbeschäftigung “adoptiert”. Da sich dieses Hobby gut mit unseren Reiseaktivitäten kombinieren ließ, sind wir seitdem auch im Urlaub (meistens) auf Cachesuche. Schade, nur das es Geocaching nicht schon eher gegeben hat, denn die wirklich interessanten Reiseziele hatten wir bereits vor 2001 besucht.

Ihr habt eine sehr hohe Anzahl (momentan über 6.000) von gefunden Caches, wie muss man sich eine Woche bei Euch vorstellen bzw. wie kommt Ihr auf so eine gigantische Zahl?
Wie bereits erwähnt, sind wir ja schon seit 2001 dabei. Damals war die Suche nach einem Cache i. d. R. noch mit viel Fahrerei verbunden; in ganz Deutschland gab es, soweit wir uns erinnern weniger als 75 Caches, da sind wir dann an den Wochenenden durchaus bis runter nach Stuttgart oder quer durch die Benelux-Länder gefahren (insbesondere die Niederlande waren Deutschland zu der Zeit, was die Cacheanzahl angeht, weit voraus). Es hat uns aber trotzdem oder gerade deshalb Spaß gemacht, da man auf den Touren immer wieder neue interessante und/oder schöne Orte bzw. Ideen (Verstecke, Aufgaben usw.) kennengelernt hat. So haben wir dann über die Jahre immer öfters Cachetouren gemacht (einen Monat ohne Cachefound gibt es bei uns bis dato noch nicht :-) ), die meistens unter der Woche geplant wurden; so hat sich dann im Laufe der Zeit diese “hohe” Fundzahl einfach ergeben.
Nach wie vor verzichten wir dabei auf den ganzen elektronischen Paperless-Firlefanz und drucken uns die Beschreibungen einfach aus – so hat man immer Platz genug für Notizen, Berechnungen etc.

Habt Ihr einen Cache, damit es nicht zur schwer wird auch zwei, drei Caches, die Ihr jedem empfehlen könnt? Ihr habt soviel Erfahrung, was macht einen guten Cache aus?
Cacheempfehlungen sind so eine Sache. Jeder hat andere Vorlieben, die man zwar nicht unbedingt immer ganz verstehen muss, aber tolerieren sollte . Daher ist es recht schwierig, diesen oder jenen Cache vorzuschlagen. Über unser Profil kann man auf eine Tabelle mit Empfehlungen verzweigen, die gerade aktualisiert wurde. Zudem gibt es noch eine Bookmarkliste. Beide Listen geben natürlich nur unsere persönliche Meinung wieder und sind höchstwahrscheinlich für den ambitionierten Micro-(Serien)-schnelle-Punkte-Sammel-Cacher völlig nutzlos ;-)

Wie sieht Ihr die Zukunft des Geocaching?
Mit gemischten Gefühlen, wobei der Optimismus aber noch überwiegt. Wenn wir uns an die Anfänge erinnern, war es verbreitet sein Onlinelog in Englisch zu schreiben, Microdosen wurden höchst selten versteckt, Nanos waren unbekannt und eine Abstandsregel überflüssig. Aber der guten alten Zeit nachzutrauern bringt nichts, denn wir leben im heute und die Entwicklung bei Geocaching hat sich unserer Meinung nach in den letzten Jahren sowohl positiv, wie auch leider negativ entwickelt. Es hat sich gezeigt, das es sich mit der Publicity so verhält wie mit dem römischen Gott Janus. Dadurch gab es zwar erstmal viele neue Caches, was ja durchaus ein positiver Effekt war; gleichzeitig sank aber die Qualität. Während man zu Beginn des GC-Zeitalters durchaus behaupten konnte, das die meisten Verstecker sich wirklich Mühe mit ihren Caches gegeben haben (gute Location, tolle Tausch-Items; hier und da wurde auch richtig Geld investiert: z.B. Malamutes XXL-Cache für Bücher und CD’s, der aus einer riesigen wasserdichten Expeditionskiste bestand – GC671F), muss man mittlerweile feststellen, das der schnelle Serien-Micro an Raststätten, Kirchen, Polizeiwachen, Krankenhäusern, Spielplätzen, Fußballplätzen, Blitzlichtern (Radarfallen) usw. für einige Cacher ein vermeintlicher Trend zu sein scheint. Ein Neu-Cacher, der vielleicht vor seiner Haustüre in der Mehrzahl solche Caches liegen hat, wird sich höchstwahrscheinlich an dieser Art orientieren, wenn er selber Caches versteckt und die Qualität sinkt weiter.
Allerdings sollte man diesen Punkt jetzt nicht verallgemeinern, denn es gibt auch genügend Beispiele für Neuverstecker, die sich viele Gedanken und Mühen beim Auslegen ihres ersten Caches gemacht haben.
Insgesamt betrachtet wird es aber zum einen immer schwieriger, die Caches nach seinem persönlichen Geschmack herauszufiltern und zum anderen eine sehenswerte Location zu finden, da diese in vielen Gebieten aufgrund der Masse bereits bedost sind.
Aber auch hier bleibt die Entwicklung ja zum Glück nicht stehen und Bookmarklisten, persönliche Kontakte zu anderen Cachern, die Empfehlungen geben oder Forumsbeiträge sind eine gute Hilfe.

So wird für uns Geocachen auch zukünftig kein schnelles Tradi-Punkte sammeln sein, denn in den mittlerweile über sechs Jahren sind wir nicht nur in Gegenden geführt worden, wo wir sonst bestimmt nie gelandet wären, sondern haben uns auch mit Rätseln beschäftigt, mit deren Thematik wir wohl sonst nicht in Berührung gekommen wären. So lernt man nie aus, Geist und Körper bleiben auf Trab und durch die Vielfalt ist für jeden etwas dabei. Die dabei entstandenen neuen Freundschaften und weitere nette Kontakte zu Gleichgesinnten – sei es nun über E-Mails oder zusammen auf gemeinsamer Cachetour möchten wir nicht mehr missen und werden wohl dem Hobby weiterhin treu bleiben.


Vielen Dank für die Beantwortung meiner Fragen. :-)

Thema: Interview | 9 Kommentare

LED Taschenlampen

Freitag, 24.10.2008 11:33 Uhr geschrieben von  

Ich besitze seit über einem Jahr eine MiniMag AA und bin damit auch zu frieden, nur reicht mir das Licht bei Nachtcaches nicht wirklich aus und vorallem wenn ich die Lichtleistung der Anderen bei Nachtcaches sehe. So habe ich mich mal nach einer Alternative bzw. einer besseren Lampe umgesehen.  Jetzt stehe ich vor der Frage, welche LED Lampe soll ich mir kaufen, ich kann mich nicht entscheiden. Was ist wichtiger, Fokussierung oder verschiedene Helligkeitsstufen? Hokus Focus (~40 €) oder Led Lenser P7 (~65 €)? Der Preis spielt, aber auch eine Rolle. Für mehr Geld gibt es bestimmt auch noch viel bessere Taschenlampen.
Oder gibts noch andere gute LED-Taschenlampen in der Preisklasse??

Thema: Technik | 9 Kommentare

5 Fragen – Geocacher roli_29 gefragt

Donnerstag, 23.10.2008 16:17 Uhr geschrieben von  

Endlich gibt es eine Fortsetzung der Serie 5 Fragen an Geocacher aus der Region. Dieses Mal stand mir Roland (roli_29) Rede und Antwort. Er hat bisher über 3.000 Caches gefunden und über 35 Geocaches versteckt. Sein neuster Cache National Treasur (GC1E01T) ist ein schöner Mystery.

Seit Sommer 2004 bist Du aktiv, gab es Phasen in den Du keine Lust mehr hattest?
Bisher ist eine Unlust noch nicht aufgetreten. Es gibt vielleicht Tage, an denen mir das Wetter zu ungemütlich ist, um durch die freie Natur zu wandern, aber dann kann ich immer noch meine grauen Zellen auf Trab bringen, indem ich mich an einem Mystery-Cache versuche. Wenn ich die Zeit habe, nutze ich sie sehr gern für Geocaching. Dabei ist mir manchmal schon selbst der Gedanke gekommen, ob da nicht schon ein gewisses Suchtverhalten bei mir zum Vorschein kommt.

An Hand Deiner Statistik ist gut zu erkennen, dass Du in kurzer Zeit immer viele Caches loggst. Erzähl doch mal wie Du Dich immer Deine Touren vorbereitest.
Da ich auch auf Rücksicht auf die Familie nicht jeden Tag auf Cachesuche gehe, versuche ich mich dann für eine Cachetour gut vorzubereiten und gucke mir schon auf der Karte an, welche Caches sich gut kombinieren bzw. verbinden lassen. Als gute Hilfsmittel haben sich da die Programme GSAK (Cacheverwaltung) und OziExplorer (Kartenprogramm) erwiesen, die auch gut zusammen arbeiten. Da ich momentan alle Caches im Umkreis von 80km in GSAK führe, habe ich so einen recht guten Überblick und kann so eine Vorauswahl treffen und Strecken planen, um schließlich recht effektiv auf Cachesuche zu gehen. Ich bin kein Freund von Mehrfachanreisen. Bei den heutigen Spritpreisen versuche ich so zu planen, dass möglichst viele Cache in einem Gebiet zu finden sind, um nicht für jeden Cache einzeln wiederzukommen. Da ich dann auch nicht sehr wählerisch in Sachen Cachequalität bin, versuche ich mich gerne an jedem Cache. So kommen dann schon mal ein paar Caches zusammen.

Du versucht ja Deine Homezone (20km) sauber zu halten und hast so einen guten Überblick hier in der Ecke. Wie empfindest Du die Qualität der Caches in Bonn und im Rhein-Sieg-Kreis?
Im Vergleich zu anderen Gegenden in Deutschland oder vielleicht sogar weltweit gesehen, denke ich, dass wir eine recht hohe Qualität an Caches haben. Dabei denke ich, dass die große Cachevielfalt in unserer Umgebung da sehr ausschlaggebend ist. Nicht nur, dass alle möglichen Dosengrößen zu finden sind, haben wir doch auch eine große Vielfalt an Cachetypen. Hinzu kommt noch, dass diese Caches in einer landschaftlichen Umgebung versteckt sind, die für jeden Geschmack etwas zu bieten hat, wie z.B. Citycaches oder Wandermultis im Siebengebirge oder dem Ahrtal. Aber über die Ansicht, was die Qualität eines Caches ausmacht, lässt sich ja bekanntlich streiten!

Und was macht deiner Meinung nach einen guten Cache aus?
Ich denke es kommt einfach nur darauf an, ob ein Cache Spaß macht. Natürlich ist es fast unmöglich, dass ein Cache wirklich jedem Spaß macht, denn jeder Mensch hat einen anderen Geschmack oder andere Gewohnheiten. Der eine sieht den einzigen wahren Sinn in Geocaching darin, am Wochenende, bei strahlendem Sonnenschein durch den Wald zu wandern und Regular-Dosen zu suchen. Der Andere hat dazu nicht die Möglichkeiten, die Zeit, oder die Lust und freut sich auch über einen schnellen Micro an einer Kirche und erlebt mit diesem Fund sein Erfolgserlebnis des Tages. Somit kann jeder Cache irgendjemanden Spaß bereiten und kann als guter Cache gelten. Ich persönlich habe noch keinen meiner Cachefunde bereut, sie haben mir alle auf die eine oder andere Art Spass gemacht! ;)
Traurig finde ich nur, dass es immer mehr Geocacher gibt, die sich doch recht intolerant in manchem Log äußern. Da werden wohl teilweise, die eigenen Vorlieben als der einzig wahren Maßstab für dieses Hobby angesehen und wenn ein Cache diesen Ansprüchen nicht gerecht wird, muss im Log kräftig darüber hergezogen werden. Das dieser Cache aber für andere Geocacher vielleicht eine gute oder vielleicht einzige Möglichkeit bietet, das Hobby zu erleben, wird natürlich nicht bedacht. Dabei wäre es dann nur konsequent, diese “unliebsamen” Caches gar nicht erst zu suchen und die Funktion der Ignore Liste zu nutzen! Da spielt dann aber wohl doch die so oft geleugnete Statistikverliebtheit eine Rolle! Bisher ist mir nur ein Geocacher begegnet, der seine Ansicht von Cachequalität richtig befolgt. Er kann auch 5 Meter vor dem Cacheversteck
umdrehen, wenn er sieht, dass die Suche ihm nicht mehr zusagt und muss dann kein “besserwisserisches” Log dazu verfassen.

Wie siehst Du die Zukunft vom Geocaching?
Ich denke, dass sich Geocaching durch die Menschen, die es betreiben immer weiter verändern wird. Dabei kommen durch neue Geocacher immer auch neue Ideen, Meinungen und Vorlieben hinzu, andere fallen mit der Zeit einfach weg. Interessant finde ich z.B. die verschiedenen “Modewellen”, die durch die Geocaching-Szene gehen. Da gab es die ganzen Gotteshäuser-Micros, dann wurden die Nachtcaches sehr populär und nun meine ich eine Tendenz zu erkennen, bei der die Klettercaches sich sehr großer Beliebtheit erfreuen. Und auch die Technik bringt ja neue Möglichkeiten, wenn wir mal an die Wherigo-Caches denken. Was kommt wohl als nächstes?
Ich hoffe nur, dass uns die große Cache-Vielfalt erhalten bleibt, denn was ja Geocaching wesentlich ausmacht ist, dass JEDER mitmachen und auch so betreiben kann, wie er es mag!

Besten Dank für Deine Offenheit, Roland!

Thema: Interview | 2 Kommentare