Home

Tag-Archiv für » Bonn «

Ein Stöckchen aus Köln

Mittwoch, 27.05.2009 06:42 Uhr geschrieben von  

Da ich ja schon länger nichts geschrieben habe, nehme ich den internen Zuwurf des Stöckchen zum Anlass, dies zu ändern. Los gehts.

1. Durch wen oder was bist du aufs Cachen aufmerksam geworden?

Tja, das weiß ich leider gar nicht mehr so genau, war es auch Smeagle oder hatte ich zuvor schon mal etwas davon gehört?

2. Welcher war dein erster Cache, die #1?
Meinen ersten Cache habe ich vor etwa 4,5 Jahre gefunden, er hieß: Poppelsdorfer “Geo”-cache (GCGHPC), der Cache ist im Archiv, aber es gibt einen Nachfolger (GCQ48A).
Im Anschluß, war erst einmal 2,5 Jahre Pause, im April 2007 war es Smeagle der mich zu meinem 2. Cache am Bonner Rheinufer mitnahm.
Es dauerte aber nochmals ein halbes Jahr bis mich der Cache-Virus befallen hat. Mein ersten Cache, den ich alleine gehoben habe, war ein Mystery (Bonner Sudoku #2).

3. Wann hast du ihn gehoben und warst du alleine?
10. Oktober 2004, nein ich war mit einem Kumpel unterwegs. Er hatte vorher schon einige Geocaches gefunden und da mich das Hobby Geocaching auch interessiert hat, sind wir einfach mal zusammen losgezogen. Er ist jetzt nicht mehr aktiv dabei.

4. Hast du einen GPSr benutzt? Wenn Ja, welchen?
Ja, wir hatten eins dabei, aber ich weiss heute nicht mehr welches es war. Es hat mich jedenfalls sehr fasziniert. Im Oktober 2007 hatte ich ein geliehenes Garmin GPS 12.

5. War es dein erster Cacheversuch und wie lange hast du zum Finden gebraucht?
Ja, es war der erste Versuch und er war zum Glück auch erfolgreich. Die Dose haben wir schnell gefunden, aber da es sich bei dem Cache um einen Multi handelte, dauerte es insgesamt natürlich etwas.

6. Was verbindest du im Nachinein mit deinem ersten Cache? War es eine “gute Wahl”?

Der Cache war gut, aber leider hatte ich zwischen 2004 und 2007 kaum Zeit um mich mit dem Cachen intensiv zu beschäftigen bzw. damit anzufangen.

7. Zu guter Letzt: Wem wirfst du das Stöckchen als nächstes zu?
Das Stöckchen war noch nicht beim Geocaching-Blog und die East Side Cacher dürfen auch mal ran, außerdem werfe ich es vom Rhein an die Spree zum Cachetalk (Moenk).

Thema: Allgemein, Interview, Netzwelt | 2 Kommentare

5 Fragen – Geocacher tpo gefragt

Samstag, 29.03.2008 22:09 Uhr geschrieben von  

Fünf Fragen an Geocacher aus dem Raum Bonn und Köln, den Anfang macht tpo. Er hat unter anderem den Cache “Bonn bei Nacht” versteckt, welcher mir ausgesprochen gut gefallen hat. Bei diesem Cache muss man einige Aufgaben bewältigen und zwischendurch die wunderbaren Aussichten auf Bonn genießen, siehe Foto.

Wann und wie bist Du zum Geocaching gekommen?
Ein Kollege (Holger von HoPri) hat bei einem Betriebsausflug im September 2003 eine Geocaching-Tour veranstaltet. Das hat mir gut gefallen – gewandert bin ich schon immer gerne, und, wie der Spiegel seinerzeit schrieb, beruhigt es einen Nerd ungemein, wenn man auch in der Natur alle paar Minuten auf ein Display gucken kann. Mein Bruder besaß ein Garmin eTrex Legend; damit habe ich am 03. Oktober 2003 meinen ersten Cache gefunden (“Leserpark”). Das war der erste und letzte Cache zusammen mit meinem Sohn (“zu langweilig”). Aber ich war damit ans Geocaching verloren. Die nächsten Caches waren “Wasser und Himmel” und “Trinkers Wahn”. Damals (hach) waren fast alle Caches so, wie ich mir auch heute noch einen Cache wünsche.

Bonn bei Nacht
Bonn bei Nacht

Was findest Du an Micros so doof?
Mikros sind mal eben schnell versteckt. Man muss sich keine Mühe geben – ein Versteck aussuchen, das überlebt, Aufwand für Tauschmaterial spendieren, etc. Ein Mikro ist ein Indikator für einen lieblosen Cache – Geocachers Fast Food. Was mich nervt, ist die Tatsache, dass im Bonner Raum fast nur noch Mikros gelegt werden – und die meisten sind langweilig: entweder eine öde Kirche oder ein Rätsel zum “Googeln”, mit Magnet irgendwo hingehangen (wenn er nicht im Dreck liegt), wo man keinen Spaß beim Suchen hat, weil ständig Leute vorbeikommen und dann steht in der Cachebeschreibung immer “Achtung Muggel – bitte aufpassen!” – toll. Also braucht man einen Hint, der so genau ist, dass man eigentlich gar nicht mehr suchen muss: 1/1. Das gilt übrigens auch für kleine Small-Dosen, die funktional Mikros entsprechen.
Ich habe auf Dienstreise in fremden Städten auch schon mit Begeisterung Mikros gesucht. Ich suche auch in Bonn Mikros – aber bitte nicht ausschließlich, und dann witzig versteckt, wie z.B. Sisutl – die doppelköpfige Schlange.

Hast Du einen Cache, den Du jedem empfehlen kannst?
Oh, viele! Bei Opencaching habe ich fleißig Empfehlungen verteilt. Uneingeschränkt empfehlen kann ich alle Caches von Woffi!

Was macht einen guten Cache aus?
Für mich ist die Location am Wichtigsten – weil ich keine unbedosten schönen Stellen mehr kenne, habe ich auch schon lange keinen Cache mehr versteckt. Zur Location gehört auch die Wegführung, die mich positiv überraschen soll. Deshalb laufe ich lieber Multis. Über kreative Aufgaben freue ich mich auch – aber sie kommen erst an zweiter Stelle. Bei Nachtcaches stehen allerdings die Aufgaben eher im Vordergrund – von der Gegend sieht man ja nicht so viel. Aufgaben, die die lokalen Gegebenheiten einbeziehen – also nur dort gestellt und gelöst werden können, mag ich am liebsten. Prima Beispiel ist “Der Weg nach Gondolin” – schöne Gegend, tolle Aufgaben.

Wie siehst Du die Zukunft vom Geocaching?
Das größte Problem ist in meinen Augen der Mangel an guten Locations. Als ich vor 4 Jahren anfing, gab es noch so viele schöne cachejungfräuliche Stellen – heute liegt schon überall mindestens eine Dose. Deshalb ist der Qualitätsverlust bei neueren Caches ja auch kein Wunder. Im Vergleich zu früher ist durch die stark angestiegene Zahl von Caches und Cachern der Blick sehr eingeschränkt. Als ich anfing, kannte ich bald alle Caches zwischen Neuwied, Gummersbach, Köln und Aachen (nicht, dass ich alle gesucht hätte, aber ihre Existenz war mir bewusst) und fast alle Geocacher. Heutzutage kann in 20 km Entfernung ein toller Cache liegen und ich merke es nicht. Deshalb werden Bewertungssysteme (welcher Art auch immer) wichtiger werden. Die Cache-des-Monats-Liste im Grünen Forum ist ein schönes Beispiel. Mangels Locations wird man zunehmend andere Merkmale brauchen, um ein besonderes Erlebnis zu haben – sei es das Kriechen durch schlammige Röhren, das Erklettern von Autobahnbrückenpfeilern oder Bäumen, Abseilen, Bäche durchwaten und sonstige Mutproben. Ehrlich gesagt ist mir das lieber als eine Mysteryschwemme – auch eine Möglichkeit, sich ohne tolle Location intensiv mit einem Cache zu beschäftigen.

Vielen Dank für die Beantwortung der Fragen und Dir weiterhin viel Freude beim Cachen.

Thema: Interview | 3 Kommentare

Webcam Caches

Freitag, 07.03.2008 11:32 Uhr geschrieben von  

Webcam Caches gehören zu der aussterbenden Sorte der Geocaches auf geocaching.com, es dürfen keine neuen Caches diesen Types mehr veröffentlicht werden. Die bestehenden bleiben aber erhalten, solange sie gepflegt werden.
Um einen Webcamcache, wie zum Beispiel den Bonner Doppel-Webcam-Cache (GCQTN5) loggen zu dürfen, bedarf es eines Bildes des Loggers vor der Cam. Jetzt gibt es verschiedene Möglichkeiten um an dieses Foto zu gelangen.

Variante 1: Ein Freund wartet zu Hause am Telefon bzw. vorm Rechner bis man vor der Cam steht und speichert dann das Foto. Ein großer Nachteil ist die Abhängigkeit von einem Kumpel, der Zeit haben muss.

Variante 2: Im Internet gibt es einen Webcam-Dienst von El-Achimo, er ist selber auch Geocacher. Der Dienst ist kostenfrei und Webcambild altes Rathaus Bonnist ganz einfach zu bedienen. El-Achimo hat ein Formular online gestellt, in das trägt man alle notwendigen Daten ein. Der geneigte Geocacher braucht nur noch zur Webcam zu gehen, mit dem Handy die angegebene Nummer anzurufen und schon liegt das Webcamfoto im heimischen eMail-Postfach. Es funktioniert prima, ich habe es schon mehrfach ausprobiert. Nur sollte das Handy auch noch genug Akkulaufzeit haben. Ich hatte einmal vergessen mein Handy zu landen. Wir standen vor der Webcam und hätten beinahe den Dienst nicht anrufen können, nach dem Anruf ging mein Handy aus, Glück gehabt.

Variante 3: Folgende Option habe ich gestern auf geocaching-blog.de gelesen und möchte Euch diese natürlich nicht vorenthalten. Das Team Gummiseele hat einen Webcamfrosch abgerichtet der aller 5 Minuten ein Bild einer Webcam macht. Die gespeicherten Bilder werden 24 Stunden aufgehoben. Ausprobiert habe ich dies noch nicht, aber der nächste Webcam Cache kommt bestimmt.
Auf der Seite des Team Gummiseele gibt es auch noch andere kleine Tools, wie den Roter Frosch, der ROT13 umrechnet.

Happy Shooting :-)

PS: Das Bild haben wir uns mit Hilfe von El-Achimo zu schicken lassen.

Thema: GEOcaches, Netzwelt, Technik | Ein Kommentar