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2010 Problem beim Garmin Colorado

Donnerstag, 07.01.2010 12:03 Uhr geschrieben von  

Nicht nur das EC-Karten und Symantec Probleme mit dem Jahr 2010 haben, auch das Colorado 300 von Garmin hat ein kleines Problem bei der Darstellung des Datums.

GPS Colorado 300 - 2010 Problemchen

GPS Colorado 300 - 2010 Problemchen

Das letzte Update der Firmware (aktuell ist Ver. 3.20) war am 25. November 2009, mal sehen wann Garmin das Problem behebt.

Thema: Netzwelt, Technik | 5 Kommentare

GPS Signal gehackt?

Dienstag, 07.10.2008 21:17 Uhr geschrieben von  

So lautet eine Überschrift, die heute auf diversen Online-Magazinen zu lesen ist. Waaaaas?

Nein, das GPS System ist nicht gehackt; viele Onlineautoren sollten sich einmal die Definition des Begriffs „Hacken“ durchlesen. Aber was ist denn mit dem GPS System? Nun, es ist kompromittiert, genauer gesagt wurde eine Spoofing Möglichkeit entwickelt. Und was ist das jetzt? Spoofing? In diesem Fall bezeichnet Spoofing eine Technik, mit welcher einem GPS Empfänger ein gefälschtes Signal als korrektes Signal vorgetäuscht wird.

Forscher am Technologieinstitut Virgina Tech in den USA haben ein Verfahren entwickelt, mit welchem es möglich ist GPS-Signale zu fälschen. Es wird einem GPS Empfangsgerät ein falscher Standort bzw. eine  gefälschte Standortzeit übermittelt. Möglich macht dies ein Laptop und ein GPS Sendemodul für ca. 1000$ Mietskosten pro Tag. Die Forscher haben aufgezeigt, dass das GPS-Netz derzeit nicht ernsthaft gegen solche Attacken geschützt. Ein Hindernis für solche Attacken ist derzeit noch die Sendereichweite solcher Module.

Welche Konsequenzen kann eine solche Attacke haben? Die Verbreitung und Bedeutung des GPS-Systems nimmt in Wirtschaft und im privaten Bereich kontinuierlich zu. Eine Störung durch solche Attacken auf das Netz kann zu gravierenden wirtschaftlichen und kollateralen Schäden führen, bspw. Flug- und Verkehrssicherheit. Derzeit hat ausschließlich das US Militär mittels einer Verschlüsselung die Möglichkeit sich vor einer solchen Spoofingattacke zu schützen. Mittelfristig wird wohl das GPS Protokoll überarbeitet werden müssen. Denkbar ist auch im zivilen Bereich eine Art von Signalverschlüsselung einzusetzen.

Was hat der Geocacher zu befürchten? Erstmal nix, es sei denn, jemand stellt ein solches Spoofingmodul in den Wald 🙂 . Über kurz oder lang müssen aber die GPS Betreiber und die GPS Geräte Hersteller reagieren.

Es wird spannend und wir bleiben dran…

Eure Rheinlandcacher.
maec21

Thema: Allgemein, Technik | 3 Kommentare

5 Fragen – Geocacher tpo gefragt

Samstag, 29.03.2008 22:09 Uhr geschrieben von  

Fünf Fragen an Geocacher aus dem Raum Bonn und Köln, den Anfang macht tpo. Er hat unter anderem den Cache „Bonn bei Nacht“ versteckt, welcher mir ausgesprochen gut gefallen hat. Bei diesem Cache muss man einige Aufgaben bewältigen und zwischendurch die wunderbaren Aussichten auf Bonn genießen, siehe Foto.

Wann und wie bist Du zum Geocaching gekommen?
Ein Kollege (Holger von HoPri) hat bei einem Betriebsausflug im September 2003 eine Geocaching-Tour veranstaltet. Das hat mir gut gefallen – gewandert bin ich schon immer gerne, und, wie der Spiegel seinerzeit schrieb, beruhigt es einen Nerd ungemein, wenn man auch in der Natur alle paar Minuten auf ein Display gucken kann. Mein Bruder besaß ein Garmin eTrex Legend; damit habe ich am 03. Oktober 2003 meinen ersten Cache gefunden („Leserpark“). Das war der erste und letzte Cache zusammen mit meinem Sohn („zu langweilig“). Aber ich war damit ans Geocaching verloren. Die nächsten Caches waren „Wasser und Himmel“ und „Trinkers Wahn“. Damals (hach) waren fast alle Caches so, wie ich mir auch heute noch einen Cache wünsche.

Bonn bei Nacht
Bonn bei Nacht

Was findest Du an Micros so doof?
Mikros sind mal eben schnell versteckt. Man muss sich keine Mühe geben – ein Versteck aussuchen, das überlebt, Aufwand für Tauschmaterial spendieren, etc. Ein Mikro ist ein Indikator für einen lieblosen Cache – Geocachers Fast Food. Was mich nervt, ist die Tatsache, dass im Bonner Raum fast nur noch Mikros gelegt werden – und die meisten sind langweilig: entweder eine öde Kirche oder ein Rätsel zum „Googeln“, mit Magnet irgendwo hingehangen (wenn er nicht im Dreck liegt), wo man keinen Spaß beim Suchen hat, weil ständig Leute vorbeikommen und dann steht in der Cachebeschreibung immer „Achtung Muggel – bitte aufpassen!“ – toll. Also braucht man einen Hint, der so genau ist, dass man eigentlich gar nicht mehr suchen muss: 1/1. Das gilt übrigens auch für kleine Small-Dosen, die funktional Mikros entsprechen.
Ich habe auf Dienstreise in fremden Städten auch schon mit Begeisterung Mikros gesucht. Ich suche auch in Bonn Mikros – aber bitte nicht ausschließlich, und dann witzig versteckt, wie z.B. Sisutl – die doppelköpfige Schlange.

Hast Du einen Cache, den Du jedem empfehlen kannst?
Oh, viele! Bei Opencaching habe ich fleißig Empfehlungen verteilt. Uneingeschränkt empfehlen kann ich alle Caches von Woffi!

Was macht einen guten Cache aus?
Für mich ist die Location am Wichtigsten – weil ich keine unbedosten schönen Stellen mehr kenne, habe ich auch schon lange keinen Cache mehr versteckt. Zur Location gehört auch die Wegführung, die mich positiv überraschen soll. Deshalb laufe ich lieber Multis. Über kreative Aufgaben freue ich mich auch – aber sie kommen erst an zweiter Stelle. Bei Nachtcaches stehen allerdings die Aufgaben eher im Vordergrund – von der Gegend sieht man ja nicht so viel. Aufgaben, die die lokalen Gegebenheiten einbeziehen – also nur dort gestellt und gelöst werden können, mag ich am liebsten. Prima Beispiel ist „Der Weg nach Gondolin“ – schöne Gegend, tolle Aufgaben.

Wie siehst Du die Zukunft vom Geocaching?
Das größte Problem ist in meinen Augen der Mangel an guten Locations. Als ich vor 4 Jahren anfing, gab es noch so viele schöne cachejungfräuliche Stellen – heute liegt schon überall mindestens eine Dose. Deshalb ist der Qualitätsverlust bei neueren Caches ja auch kein Wunder. Im Vergleich zu früher ist durch die stark angestiegene Zahl von Caches und Cachern der Blick sehr eingeschränkt. Als ich anfing, kannte ich bald alle Caches zwischen Neuwied, Gummersbach, Köln und Aachen (nicht, dass ich alle gesucht hätte, aber ihre Existenz war mir bewusst) und fast alle Geocacher. Heutzutage kann in 20 km Entfernung ein toller Cache liegen und ich merke es nicht. Deshalb werden Bewertungssysteme (welcher Art auch immer) wichtiger werden. Die Cache-des-Monats-Liste im Grünen Forum ist ein schönes Beispiel. Mangels Locations wird man zunehmend andere Merkmale brauchen, um ein besonderes Erlebnis zu haben – sei es das Kriechen durch schlammige Röhren, das Erklettern von Autobahnbrückenpfeilern oder Bäumen, Abseilen, Bäche durchwaten und sonstige Mutproben. Ehrlich gesagt ist mir das lieber als eine Mysteryschwemme – auch eine Möglichkeit, sich ohne tolle Location intensiv mit einem Cache zu beschäftigen.

Vielen Dank für die Beantwortung der Fragen und Dir weiterhin viel Freude beim Cachen.

Thema: Interview | 2 Kommentare

Garmin eTrex H Symbole mit GSAK anpassen

Freitag, 22.02.2008 13:00 Uhr geschrieben von  

Wer kennt das nicht, unterwegs ist ein weiterer Cache auf dem GPSr zu sehen. Eine Beschreibung hat man nicht dabei, denn eigentlich wollte man nur andere Dosen suchen. Virtuální kancelář Nun steht man da und weiß nicht ob es sich lohnt den Punkt anzufahren, denn auf dem GPS ist nicht zuerkennen ob es ein Tradi, Multi oder gar ein Mystery ist.

In meinem Fall ist es so, das ich ein Garmin eTrex H (yellow) habe. Mit Hilfe von GSAK (Geocaching Swiss Army Knife) ist es möglich beim Transfer der Waypoints diesen auch ein eigenes Symbol mitzugeben. Da die Bezeichnung in GSAK nicht mit den Symbolen im eTrex übereinstimmen und im eTrex nicht die gleichen Icons wie auf Geocaching.com vorhanden sind habe ich mir für bestimmte Cachetypen ein eigenes Symbol überlegt.

Vorgehensweise:

GSAK öffnen, auf GPS klicken, anschließen auf Send Waypoints…
GSAK GPS Wegpunkte senden

Im nächster Schritt auf Change Symbols klicken. Folgender Bildschirmdialog öffnet sich im Anschluß:

GSAK Change Waypoint Icons - Symbols

In diesem Dialog habe ich für mich folgende Symbole entschieden:

Cachetyp Icon Name
(GSAK)
Symbol
(eTrex H)
Traditional Geocache
bedarf keiner Erklärung
eTrex H Geocache Icon
Multi Car
viele Station viel unterwegs
eTrex Car Icon
Mystery Information
Symbol erklärt sich ja von selbst
eTrex Information Icon
Earth Huntig Area
Tiere = Natur und Umwelt
eTrex Hunting Icon
Webcam Telephone
Telefon wird dabei oft benötigt
eTrex Telephone Icon
Letter Airport
Post wird per Flugzeug transportiert
eTrex Airport Icon
Virtual Lodging
virtuelle werden zu Hause gelöst
eTrex Lodging Symbol

Ich habe nicht für alle Cachetypen ein Icon ausgesucht, sondern nur für die, von den ich der meiner Meinung das sie am häufigsten sind. Cachtyp auswählen, das passende Icon dazu wählen, Save klicken, anschließend Send und schon werden die Waypoints mit anderen, „eigenen“ Symbolen übertragen.Wenn ich mir jetzt einen Waypoint in meinem GPS anschaue, sehe ich sofort um was für einen Cachetyp es sich handelt.

Thema: Technik | Ein Kommentar